
Champor in München ist seit 2004 Deutschlands erstes und bis heute Münchens einziges malaysisches Restaurant. Gegründet und geführt von Kiren Kumari Alt-Amrik Singh aus Penang, ist es ein von Frauen geleitetes Haus geblieben, das ohne Fertigprodukte arbeitet: handgemörserte Currypasten, frisch geschnitten, „Good. Fresh. Real. Food.” Über zwanzig Jahre lang hat Champor die Penang-Küche in der Warthestraße 5 in Bogenhausen verwurzelt.
Eine Köchin aus Penang in München
Die Geschichte beginnt auf einer Insel über 9.000 Kilometer entfernt. Kiren stammt aus Penang, dem kulinarischen Schmelztiegel Malaysias, in dem malaiische, chinesische, indische und Nyonya-Traditionen seit Jahrhunderten miteinander kochen. Diesen Geschmack brachte sie nach München – zu einer Zeit, in der die meisten Münchner mit „malaysisch” noch nichts verbinden konnten.
Das war 2004 ein Wagnis. Es gab kein Vorbild, kein malaysisches Restaurant in ganz Deutschland, an dem man sich hätte orientieren können. Champor war das erste. Heute, mehr als zwanzig Jahre später, ist aus dem Wagnis eine Institution geworden, die mit 4,6 Sternen bei über 750 Google-Rezensionen zu den am besten bewerteten Restaurants des Münchner Ostens zählt.
Von Frauen geführt, ohne Kompromisse
Champor ist ein von Frauen geführtes Haus geblieben. Neben Inhaberin Kiren steht Chefköchin Frau Kasaraporn aus Südthailand am Herd – zwei Handschriften, eine gemeinsame Haltung. Diese Haltung prägt alles: Currypasten werden von Hand im Mörser gestoßen, Fleisch, Fisch und Gemüse frisch von Hand geschnitten, Convenience-Produkte gibt es nicht.
Das Geflügel bezieht Champor vom Geflügelhof Gerlmaier in Forstern in Oberbayern, das Seafood vom Fischhändler Kagerer. Diese Verbindung aus malaysischer Tradition und oberbayerischen Lieferanten ist typisch für das Haus. „Less a restaurant. More a home.” – dieser Leitsatz erklärt, warum so viele Gäste seit Jahren wiederkommen: Champor fühlt sich an wie ein Zuhause, nicht wie ein Durchlaufbetrieb.
Bekannt aus der Presse – und für seine Schärfe
In über zwanzig Jahren hat Champor weit über Bogenhausen hinaus Beachtung gefunden. Die Abendzeitung München berichtete über das Haus, das Stadtmagazin MUCBOOK setzte es auf Platz 1 der schärfsten Restaurants Münchens, und das Genussmagazin foodhunter widmete ihm einen Beitrag. Die Schärfe ist dabei zum Markenzeichen geworden: Die Currypaste hat rund 60 Prozent Chili-Anteil.
Doch Champor ist nie laut geworden. „Bei uns ist scharf wirklich scharf” steht neben „Scharfes Essen ist keine Mutprobe”. Beide Sätze gehören zusammen und erklären den Charakter des Hauses: kompromisslos in der Qualität, aufmerksam im Umgang. Schärfe ist hier Geschmack, kein Spektakel.
Eine Karte, die Penang erzählt
Über die Jahre ist die Karte zu einer Art Erzählung über Penang geworden. Am Anfang vieler Besuche steht das Nasi Lemak, mit dem alles begann – Kokosnussreis als Mittelpunkt eines kleinen Festtellers, mittags als Old Style für 19,90 €. Dazu kamen Klassiker wie die Butter Prawns (19,90 €), das Oh Chien, ein Penang-Garnelen-Omelette (18,90 €), und der vegetarische Rojak Mamak (15,90 €).
Bei den Hauptgängen zeigt sich die ganze Bandbreite: Ayam Percik vom Grill (28 €), Caramelized Beef (32 €), die Chili Garlic Duck mit Petai-Bohnen (34 €) und das Prawn & Fish Serai Kari auf dem Bananenblatt (36 €). Jedes dieser Gerichte hat seinen Platz seit Jahren, weil Gäste danach fragen. Eine Speisekarte, die zwanzig Jahre hält, ist kein Zufall – sie ist das Ergebnis von Gerichten, die immer wieder bestellt werden.
Wer mag, rundet den Abend mit dem glutenfreien Ondeh-Ondeh-Dessert (12,90 €) und einem Mai-Tai (13,90 €) ab. So bleibt Champor, was es seit 2004 ist: ein vollständiges Stück Penang mitten in München.
Was nach zwanzig Jahren bleibt
Was bleibt nach über zwanzig Jahren, ist eine schlichte Tatsache: Wer in München echte malaysische Küche essen will, kommt zu Champor. Wir sind nach wie vor das einzige malaysische Restaurant der Stadt, in der Warthestraße 5 in Bogenhausen, nahe der S-Bahn Englschalking, mit Parkplätzen direkt vor der Tür.
Bei Champor in München kostet ein Hauptgericht ab 24 €, mittags gibt es eine Mittagskarte ab 15,90 €. Probieren Sie das Nasi Lemak, mit dem alles begann, das Ayam Percik vom Grill oder die Chili Garlic Duck für Mutige. Reservieren Sie einen Tisch und werden Sie Teil der nächsten Jahre dieser Geschichte – einer Geschichte, die 2004 mit einer Köchin aus Penang begann.
Zwanzig Jahre sind in der Münchner Gastronomie eine Ewigkeit. Dass Champor so lange besteht und so beliebt geblieben ist, verdanken wir vor allem unseren Gästen – jenen, die immer wiederkommen, und jenen, die zum ersten Mal die Tür öffnen. Auf die nächsten Jahre, weiterhin frisch von Hand und mit echter Penang-Schärfe.
Häufige Fragen
Seit wann gibt es das Champor in München?
Champor besteht seit 2004 und ist damit Deutschlands erstes malaysisches Restaurant. Gegründet von Kiren Kumari Alt-Amrik Singh aus Penang, ist es bis heute Münchens einziges malaysisches Restaurant, in der Warthestraße 5 in Bogenhausen.
Wer führt das Champor?
Champor ist ein von Frauen geführtes Haus. Inhaberin und Köchin ist Kiren Kumari Alt-Amrik Singh aus Penang, Chefköchin ist Frau Kasaraporn aus Südthailand. Beide stehen für eine Küche ohne Fertigprodukte, mit handgemörserten Currypasten.
Woher stammen die Zutaten im Champor?
Das Geflügel bezieht Champor vom Geflügelhof Gerlmaier in Forstern in Oberbayern, das Seafood vom Fischhändler Kagerer. Currypasten werden von Hand gemörsert, Fleisch, Fisch und Gemüse frisch geschnitten – „Good. Fresh. Real. Food.”
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