Vollwertige Gerichte, keine halbe Sache
In vielen asiatischen Restaurants ist die vegetarische Karte ein Anhängsel: ein paar Gemüsewok-Gerichte, der Rest dreht sich um Fleisch. Im Champor sehen wir das anders. Vegetable & Tofu Sodhi (24 €) ist ein eigenständiges Curry mit Kokos und Gemüse, kein Resteteller. Der Rojak Mamak (15,90 €) ist eine vegetarische Vorspeise mit Charakter, und der Butter-Tofu (15,90 €) ist die fleischlose Antwort auf unsere beliebten Butter Prawns.
Uns ist wichtig, dass vegetarische Gäste denselben vollwertigen Abend erleben wie alle anderen: eine Vorspeise mit Biss, ein Hauptgericht mit Tiefe, ein Dessert zum Abschluss. Niemand soll bei uns das Gefühl haben, die zweite Wahl bestellt zu haben. Genau das unterscheidet eine Küche, die vegetarisch ernst meint, von einer, die es nur duldet.
Das hat einen einfachen Grund: Die malaysische Küche ist von Haus aus reich an vegetarischen Traditionen, vor allem durch ihren indischen Erbteil. Bohnen, Tofu, Gemüse, Kokos und Gewürze tragen ein Gericht hier mühelos. Wir müssen Fleisch nicht ersetzen – wir kochen Gerichte, die ohnehin ohne auskommen.
Tofu, der schmeckt – Butter-Tofu & mehr
Unser Butter-Tofu ist ein gutes Beispiel für unsere Philosophie. Statt Bio-Tofu nur kurz zu braten, behandeln wir ihn wie ein Hauptdarsteller: in unserer Buttersauce, würzig, mit Tiefe. Für 15,90 € bekommen Sie ein Gericht, das auch eingefleischte Fleischesser überzeugt – das hören wir oft.
Dazu kommt das Vegetable & Tofu Sodhi, ein Curry, das Tofu und Gemüse in einer milden, kokosigen Sauce vereint. Es ist eines unserer wenigen von Natur aus milderen Hauptgerichte und damit perfekt für alle, die es nicht ganz so scharf mögen. Wer hingegen die volle Penang-Hitze sucht, kombiniert unsere vegetarischen Gerichte mit extra Sambal – sagen Sie uns einfach Bescheid.
So deckt unsere fleischlose Karte beide Enden ab: vom sanften Kokoscurry für den ruhigen Abend bis zum scharf nachgewürzten Gericht für alle, die es kräftig mögen. Vegetarisch heißt bei uns nie eintönig.
Frische Zutaten – die vegetarische Grundlage
Vegetarisch zu kochen ist nur so gut wie das Gemüse, das man verwendet. Im Champor schneiden wir frisch von Hand und arbeiten ohne Convenience-Produkte. Unsere Currypasten entstehen im Mörser – Zitronengras, Galgant, Schalotten, Chili. Für vegetarische und vegane Gäste lassen sich viele Pasten ohne Garnelenpaste zubereiten; fragen Sie uns nach der veganen Variante eines Gerichts.
Gerade weil bei uns nichts aus dem Beutel kommt, können wir flexibel auf Ernährungswünsche eingehen. Das Ondeh-Ondeh-Dessert (12,90 €) ist zudem glutenfrei – ein süßer Abschluss mit Pandan und Kokos, der zur malaysischen Tradition gehört. So wird auch der vegetarische Besuch ein vollständiges Menü.
Warum vegetarisch asiatisch im Champor anders ist
München hat viele asiatische Restaurants, aber nur ein malaysisches – das Champor. Wer vegetarisch asiatisch in München sucht und mehr will als Standard-Wokgemüse, findet hier eine Küche, die Vielfalt ernst meint. Die malaysische Tradition vereint indische, chinesische und malaiische Einflüsse, und genau diese Bandbreite spiegelt sich auch in unseren fleischlosen Gerichten.
Gerade der indische Erbteil der Penang-Küche bringt eine reiche vegetarische Tradition mit: Linsen, Bohnen, Gemüsecurrys und das Fladenbrot Roti Canai (3,90 € pro Stück) sind hier von Haus aus fleischlos. Wir müssen also nicht künstlich etwas weglassen – wir kochen Gerichte, die in ihrer Heimat schon immer ohne Fleisch auskamen. Das schmeckt man: vollwertig, würzig, nie wie eine Notlösung.
Unser Haus wird von Frauen geführt, von Inhaberin Kiren aus Penang und Chefköchin Frau Kasaraporn aus Südthailand. „Less a restaurant. More a home.” heißt für uns auch: Wir beraten Sie ehrlich, welche Gerichte vegetarisch oder vegan zubereitet werden können, und sagen die Schärfe klar an. Reservieren Sie einen Tisch in Bogenhausen und überzeugen Sie sich, dass fleischlos hier nie zweite Wahl bedeutet.